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Tahiti und ihre Inseln: 118 Perlen voller Möglichkeiten

Tahiti und ihre Inseln, auch bekannt als Französisch-Polynesien, liegen rund 17.000 Kilometer von Europa entfernt im Herzen des Südpazifiks. Das nächste Festland ist Australien (5.700 Kilometer entfernt), Kalifornien (6.200 Kilometer) sowie Chile (7.500 Kilometer). Die insgesamt 118 Inseln erstrecken sich über ein Meeresgebiet von vier Millionen km2 und verteilen sich auf fünf Archipele, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Ob Sonnenanbeter oder Aktivurlauber – Tahiti und ihre Inseln erfüllen Urlaubswünsche für jeden Geschmack.

Dank des tropischen Klimas und einer Jahresdurchschnittstemperatur von 27 Grad bietet das Südseeparadies ganzjährige Urlaubsfreuden. Die einzelnen Monate unterscheiden sich kaum, wobei mit 300 Millimeter Regen der Dezember und der Januar die niederschlagreichsten Monate sind. Als trockenste Monate gelten Juli und August mit durchschnittlich weniger als 50 Millimeter Niederschlag.

Verschiedene Fluggesellschaften bieten Verbindungen von Deutschland und Österreich nach Faa’a an. Der internationale Flughafen liegt auf der Hauptinsel Tahiti nur fünf Kilometer vom Zentrum der Hauptstadt Papeete entfernt. Die rund 20 Flugstunden sind sofort vergessen, wenn die Besucher beim Landeanflug die Inselwelt unter sich näher kommen sehen.

Auch wenn Tahitis Inselwelten für ihr luxuriöses Fünf-Sterne-Angebot berühmt sind, können Unterkünfte in jedem Preisniveau gebucht werden. Von prächtigen Pfahl-Bungalows und Luxusresorts über traditionelle Pensionen bis hin zu kleinen Campingplätzen lässt Französisch-Polynesien keine Wünsche offen. Alle eingetragenen Unterkünfte erfüllen strengste Anforderungen an Qualität und Komfort, sei es inmitten unberührter Natur, direkt an einem Berghang oder in einer Lagune.

Tahiti und ihre Inseln stehen für viel mehr als traumhafte Strände, türkisblaues Wasser und einmalige Taucherlebnisse – keine Insel gleicht der anderen. Für Abenteuerlustige, Kulturbegeisterte und Aktivurlauber bieten die abwechslungsreichen Landschaften zahlreiche Möglichkeiten. Naturlieber können die einzigartige Flora und Fauna der tropischen Inseln zu Fuß, auf dem Pferderücken oder während einer Radtour erkunden. Adrenalin-Junkies können die höchsten Gipfel erklimmen oder sich an einem der aufregendsten Surfspots der Welt in die meterhohen Wellen stürzen.

Die beste Möglichkeit die polynesische Kultur hautnah zu erleben, bieten die zahlreichen über das ganze Jahr verteilten Festivals. Dabei nehmen Einheimische Besucher mit in eine bezaubernde und mystische Welt der Traditionen und Bräuche. Urlauber werden so Zeugen von geheimnisvollen Zeremonien, Musik- und Tanzdarstellungen sowie Ruderwettkämpfen mit den schlanken Pirogen (lange, schmale Einbäume).

Zu den Gesellschaftsinseln zählen neben Tahiti, Moorea und Bora Bora auch die Insel Huahine. Beim Besuch zahlreicher historischer Stätten können interessierte Besucher hier die polynesische Geschichte bis in ihre Anfänge zurückverfolgen. Das Inselpaar Raiatea und Taha’a gilt als Mekka für Wassersportbegeisterte. Taucher finden hier ideale Bedingungen, um die faszinierende Unterwasserwelt zu erkunden.

Die Tuamotu-Inseln sind das Herz der tahitianischen Perlenkultur. Hier können Gäste auf zahlreichen Farmen mehr über das „Geschenk der Götter“ erfahren. Das Geschäft mit den schwarzen Perlen bildet zusammen mit dem Tourismus und der Fischerei die drei Stützpfeiler der Wirtschaft. Zudem beheimatet die Insel Rangiroa das einzige Weingut der fünf Inselgruppen.

Nördlich des Tuamotu-Archipels liegen die Marquesas-Inseln. An den durch Meer und Winderosion geformten Gipfeln der Gebirgsinseln können sich erfahrene Kletterer und Bergsteiger im Urlaub so richtig auspowern. Wildpferde bewegen sich frei durch die einzigartige Landschaft, die den berühmten Maler Paul Gauguin in seinen letzten Jahren immer wieder inspirierte.

Ein beeindruckendes Naturschauspiel können Besucher der Austral-Inseln jährlich von Juli bis Oktober erleben. Zu dieser Zeit zieht es die Buckelwale zur Paarung in die warmen Gewässer. Die Inseln bieten sich als hervorragendes Walbeobachtungsrevier an, da sich die majestätischen Meeressäugetiere durch das Fehlen von Korallenriffen dort in unmittelbarer Küstennähe aufhalten.
Die bisher von nur wenigen Touristen entdeckten Gambier-Inseln liegen 1.600 Kilometer südöstlich von Tahiti. Auf der größten Insel Mangareva befindet sich die Wiege des polynesischen Katholizismus im 18. Jahrhundert und beheimatet daher zahlreiche in dieser Zeit entstandene Steinbauten. Im Hauptort Riketa steht die beeindruckende Kathedrale Sankt Michael, die ein kunstvoll mit Perlen und Perlmutt besetzter Altar schmückt.

Tahiti und ihre Inseln, auch bekannt als Französisch-Polynesien, liegen im Südpazifik zwischen Australien und Südamerika. Die insgesamt 118 Inseln sind in fünf Archipele aufgeteilt, die unterschiedlicher nicht sein könnten: die Gesellschafts-, Gambier-, Tuamotu-, Marquesas- und Austral-Inseln. Dank des tropischen Klimas und einer Jahresdurchschnittstemperatur von 27 Grad bietet das Südseeparadies ganzjährige Urlaubsfreuden..

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April 2008

Tahiti und ihre Inseln: 118 Perlen voller Möglichkeiten